Satzung des Deutschen Braumeister- und Malzmeister-Bundes
(Technisch-wissenschaftliche Vereinigung) e.V.

Landesgruppe Nordbayern e.V.


 

§ 1 Name und Sitz

Die Landesgruppe Nordbayern ist Bestandteil des Deutschen Brau­meister- und Malzmeister-Bundes, der seinen Sitz in Dortmund hat und in das Vereinsregister beim Amtsgericht Dortmund unter Nr. 1589 eingetragen ist. Die Landesgruppe hat ihren Sitz in Nürnberg und ist beim Amtsgericht Nürnberg unter Nr. 473 in das Vereinsregister ein­getragen.

§ 2: Aufgaben und Ziele

1. Förderung der technisch-wissenschaftlichen Arbeiten in der Brau-, Malz-, Getränke- und Nahrungsmittelindustrie, Pflege des Meinungs­austausches, Abhaltung von fachwissenschaftlichen Veranstaltun­gen,

2. enge Verbindung und Zusammenarbeit mit den Hoch- und Fach­schulen, Instituten, sowie allen Fachverbänden und Behörden,

3. Ausbildung und Förderung des Nachwuchses,

4. Wahrung allgemeiner Berufsinteressen und Pflege der Kollegialität. Aufgaben und Ziele der Landesgruppe können durch Beschluß einer Hauptversammlung erweitert werden.

§ 3: Mitgliedschaft

Mitglieder der Landesgruppe sind

a) ordentliche Mitglieder,

b) Ehrenmitglieder,

c) fördernde Mitglieder.

§ 4: Erwerb der Mitgliedschaft a) Ordentliche Mitglieder

Ordentliche Mitglieder können werden, sofern sie eine entspre­chende Stellung bekleiden, Absolventen der brautechnischen und lebensmitteltechnischen Studiengänge der jeweiligen Fachbereiche der Technischen Universitäten sowie Absolventen von Brauerei­fachschulen mit erfolgreichem Prüfungsabschluß.

Technische Führungskräfte der Brau-, Malz-, Getränke- und Nah­rungsmittelindustrie.

Der Antrag auf ordentliche Mitgliedschaft ist beim Vorstand einzureichen. Über die Aufnahme entscheidet endgültig das Präsidium des DBMB. Die Registrierung als ordentliches Mitglied des Bundes erfolgt nach Zahlung des ersten Jahresbeitrages und der Aufnahmegebühr (bis zur Vollendung des 48. Lebensjahres ist die Mitgliedschaft in der Sterbekasse eingeschlossen).

Mitgliedschaft ist nur im Bund und in der Landesgruppe möglich.

b) Ehrenmitglieder

Persönlichkeiten, die sich besondere Verdienste erworben haben, können zu Ehrenmitgliedern ernannt werden. Die Verleihung der Ehrenmitgliedschaft beschließt der Vorstand auf Antrag mit Mehr­heit.

c) Fördernde Mitglieder

Firmen, Verbände und auch Einzelpersonen können die Fördermit­gliedschaft erwerben. Die Fördermitgliedschaft muß schriftlich beim Vorstand beantragt werden.

§ 5: Pflichten der Mitglieder

Die ordentlichen und fördernden Mitglieder haben einen Jahresbei­trag an die Landesgruppe zu entrichten, der bis zum 15. Mai des lfd. Jahres überwiesen bzw. eingezogen werden -muß. Die Höhe des Bei­trages wird durch Beschluß der Hauptversammlung festgesetzt. Ehren­mitglieder sind beitragsfrei.

Änderungen der Anschrift (Kto. Nr. - BLZ) sind sofort der Geschäfts­stelle mitzuteilen, Kosten durch Beitragsmahnungen sind voll zu er­statten.

§ 6: Rechte der Mitglieder

Die Ehrenmitglieder und ordentlichen Mitglieder sind voll stimmbe­rechtigt.

§ 7: Förderungen

Die Landesgruppe fördert technische und wissenschaftliche Weiter­bildung ihrer Mitglieder; über die jeweilige Förderungsmaßnahme entscheidet der Vorstand. Ein Rechtsanspruch besteht nicht. Außer durch Tod erlischt die Mitgliedschaft

a) durch Austritt; dieser ist dem Vorstand der Landesgruppe schriftlich mitzuteilen.

b) durch Ausschluß; dieser kann durch Beschluß des Vorstandes erfolgen, wenn das Mitglied die Verpflichtungen zur Zahlung der Jahresbeiträge zweier aufeinander folgender Jahre unerfüllt läßt, wenn bei der Aufnahme wissentlich falsche Angaben gemacht wurden, oder bei Verstößen gegen das Ansehen und die Bestrebungen des DBMB.

Dem Mitglied muß die Möglichkeit zur Rechtfertigung gegeben werden. In allen Fällen müssen die rückständigen Beiträge nachentrichtet werden. Nach dem Ausscheiden erlöschen sämtliche Rechte des Mitgliedes.

§ 9: Vorstand

Der Vorstand der Landesgruppe besteht aus sechs ordentlichen Mitgliedern und zwar dem

1. Vorsitzenden stellvertretenden 1. Vorsitzenden

2. Vorsitzenden Schriftführer Kassierer und dem Organisationsleiter

Die Mitglieder des Vorstandes werden in einer ordentlichen Hauptversammlung mittels Stimmzettel durch einfache Stimmenmehrheit der in der Hauptversammlung anwesenden stimmberechtigten Mitglieder, oder durch Zuruf, jedesmal für die zwei folgenden Kalenderjahre, und zwar bis zum Zeitpunkt der Hauptversammlung im zweiten Jahr gewählt. Der Vorstand ist wiederwählbar. Der Vorstand tritt auf Einladung des Vorsitzenden oder, bei Verhinderung des Vorsitzenden, des Stellvertreters desselben zusammen, so oft es die vorliegenden Beratungsgegenstände erfordern. Er beschließt durch einfache Mehrheit der Anwesenden; bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden.

Vorstandes anwesend sind. Die Abstimmung kann auf Beschluß des Vorsitzenden und, sofern kein Vorstandsmitglied dagegen Einspruch erhebt, ohne Abhaltung einer Sitzung schriftlich erfolgen.

Vorstand im Sinne des § 26 BGB sind der 1. Vorsitzende, der stellvertretende 1. Vorsitzende, der 2. Vorsitzende, der Schriftführer, der Kassier und der Organisationsleiter. Der Verein wird durch jeweils zwei der vorgenannten Vorstandsmitglieder gerichtlich und außergerichtlich vertreten. Im Innenverhältnis ist neben einem Vorsitzenden nur das für den jeweiligen Aufgabenbereich zuständige Vorstandsmitglied zeichnungsberechtigt.

Dem Vorstand kann zur Erledigung der schriftlichen Arbeiten, zur Führung der Bücher und der Kasse der Landesgruppe ein Geschäftsführer beigegeben werden. Der Vorstand hat dafür zu sorgen, daß die Bücher und die Kasse des Bundes durch zwei Mitglieder geprüft werden.

Das Geschäftsjahr der Landesgruppe ist das Kalenderjahr.

Über die Sitzungen des Vorstandes ist ein Protokoll zu führen, in welchem die Namen der Anwesenden und mindestens die gefaßten Beschlüsse festzuhalten sind und welches vom Vorsitzenden bzw. dessen Stellvertreter und dem Schriftführer zu unterzeichnen ist.

Dem 1. Vorsitzenden obliegt die allgemeine Leitung der Landesgruppe, die Berufung und Leitung der Sitzungen des Vorstandes und der Hauptversammlung und die Überwachung der Einhaltung der Satzung. Im Innenverhältnis gilt folgendes: Ist der 1. Vorsitzende verhindert, die ihm obliegende Tätigkeit auszuüben, so liegt seine Tätigkeit den anderen Mitgliedern des Vorstandes in folgender Reihenfolge ob: Dem 1. stellv. Vorsitzenden, dem 2. Vorsitzenden, dem Schriftführer, dem Kassier und dem Organisationsleiter. Die Mitglieder des Vorstandes erhalten keine Entschädigung für ihre Tätigkeit. Ihr Amt ist ein Ehren-amt. Sie haben jedoch Anspruch auf Vergütung der ihnen durch Teilnahme an den Sitzungen entstehenden Kosten.

§ 10: Beirat

Der Beirat der Landesgruppe besteht aus mindestens vier ordentlichen Mitgliedern und hat die Aufgabe, den Vorstand in allen die Landesgruppe betreffenden Fragen zu beraten und zu unterstützen.


lung. Die Wahl erfolgt durch einfache Stimmenmehrheit auf Zuruf oder mittels Wahlzettel. Die Mitglieder des Beirates üben ihre Tätigkeit ehrenamtlich aus.

Aus dem Beirat scheidet ein Mitglied aus: durch Wegzug, Rücktritt, Wahl in den Vorstand, Ausscheiden aus dem aktiven Berufsleben.

Die Amtszeit der Beiratsmitglieder beträgt grundsätzlich zwei Amts­perioden des Vorstandes. Wiederwahl ist möglich.

§11: Hauptversammlung

Zumindest alle zwei Jahre ist eine ordentliche Hauptversammlung. Der 1. Vorsitzende ist verpflichtet, außerordentliche Hauptversammlungen einzuberufen, falls es 20% der Mitglieder verlangen. Die Einladung zu einer ordentlichen Hauptversammlung ist mindestens vier Wochen vorher in einer oder mehreren Brauereifachzeitungen unter Angabe der Tagesordnung zu veröffentlichen. Jede ordentliche und außerordentliche Hauptversammlung ist beschlußfähig ohne Rücksicht auf die Zahl der in derselben anwesenden Mitglieder. Die stimmberechtigten Mitglieder haben ihr Stimmrecht in der Hauptversammlung persönlich auszuüben, Stimmrechtsausübung durch Beauftragte oder sonstige Vertreter ist ausgeschlossen.

Anträge der Mitglieder können in der Hauptversammlung zur Verhandlung und Abstimmung gelangen, wenn dieselben 14 Tage vor der Hauptversammlung schriftlich beim 1. Vorsitzenden eingereicht worden sind. Anträge, welche Satzungsänderungen betreffen, müssen mindestens von 20 Mitgliedern unterstützt sein.

Ein Antrag ist nur dann angenommen, wenn zu demselben 2/3 der in der Hauptversammlung anwesenden stimmberechtigten Mitglieder ihre Stimme abgeben, soweit nicht ausdrücklich festgesetzt ist, daß ein anderes Stimmverhältnis entscheidend ist.

Über die Hauptversammlung sind Anwesenheitslisten und Protokolle zu führen, in denen mindestens der Wortlaut der gefaßten Beschlüsse festzustellen ist. Die Protokolle sind vom 1. Vorsitzenden, vom Schrift­führer der Versammlung sowie von mindestens einem anwesenden stimmberechtigten Mitglied zu unterschreiben.

Unabänderliche Tagesordnungspunkte der Hauptversammlung sind

D Bericht des Vorstandes über die abgelaufene Amtsperiode

D Entlastung des Vorstandes

D Wahl des Vorstandes, Beirats und der Kassenprüfer

D Verschiedenes

Die Landesgruppe ist ohne Hauptversammlungsbeschluß aufgelöst, sobald die Zahl der ordentlichen Mitglieder derselben, auf unter zehn herabsinkt.

im übrigen kann die Auflösung der Landesgruppe nur in einer beson­deren, zu diesem Zweck einberufenen Hauptversammlung, mit einer Mehrheit von 3/4 der abgegebenen gültigen Stimmen beschlossen werden.

§ 13: Vermögensverwaltung

Das Aktivvermögen der Landesgruppe ist nach Beschluß der Vorstandschaft wertbeständig anzulegen. Im Auflösungsfalle fließt das Vermögen der Landesgruppe den einschlägigen Hoch- und Fachschulen unseres Gewerbes in der Bundesrepublik Deutschland zu.

§ 14: Inkrafttreten der Satzung

Vorstehende Satzung tritt in Kraft mit dem Tage ihrer Genehmigung durch die Hauptversammlung.

Nürnberg, 17. September 1983

Deutscher Braumeister- und Malzmeister-Bund

(Technisch-wissenschaftliche Vereinigung e. V.) Landesgruppe Nordbayern e. V.


DIETER GEWALT

1. Vorsitzender


DR. PETER HELLICH      stellv. 1. Vorsitzender